Seconity
Digital Twin Foundation

Die meisten Zwillinge kennen Ihre Fertigung nicht. Unserer entsteht aus ihr.

CAD-Modelle bilden Konstruktion ab. Stammdaten sind statisch. Excel ist von gestern. Seconity erzeugt den digitalen Zwilling aus dem physischen Betrieb selbst – jede Position, jeder Status, jeder Prozessschritt, in Echtzeit. Als Nebenprodukt des operativen Betriebs, ohne Extra-Projekt.

25 Seiten, kein Marketing. Architektur, Datenmodell, Praxisbeispiele.

Das Problem

Ein Zwilling, der die Realität nicht kennt, ist keiner. Er ist ein Modell.

Fast jedes Industrieunternehmen hat heute irgendeine Form von digitalem Zwilling. Und fast keiner davon weiß, was in der Fertigung gerade tatsächlich passiert.

  • CAD-Daten beschreiben, wie die Halle gebaut wurde. Nicht, was heute in ihr steht, liegt und sich bewegt.
  • ERP-Stammdaten sind statisch, manuell gepflegt und in jedem Werk zu einem gewissen Grad falsch.
  • Excel-Exporte sind in dem Moment veraltet, in dem sie erzeugt werden.
  • MES-Daten erfassen Prozessschritte – aber nicht die Positionen und Zustände zwischen den Schritten.
Wie er entsteht

Nicht konstruiert. Erzeugt. Aus jedem Event Ihres Betriebs.

Ebene 1 (Physical AI) erfasst automatisch jede Bewegung, jede Position und jeden Zustand. Ebene 2 (APS) verarbeitet diese Ereignisse zu validen Planungsgrößen. Zusammen ergibt das ein lebendiges, akkurates Modell Ihrer Fertigung, das sich im Sekundentakt selbst aktualisiert.

01

Objekte

Jede Maschine, jedes Material, jedes Werkzeug, jeder Ladungsträger – identifiziert und typisiert.

02

Positionen

Indoor auf 10 cm genau, outdoor per GPS. Historisiert als digitaler Faden.

03

Zustände

Frei, belegt, in Bearbeitung, gesperrt, kalibrierpflichtig – der Ist-Status statt des Soll-Status.

04

Prozessschritte

Welcher Auftrag hat welchen Arbeitsgang wann und wo durchlaufen. Automatisch dokumentiert.

05

Planungsgrößen

Ist-WIP, Kapazitätsbelegung, Engpassprognosen – aus dem APS-Feed angereichert.

06

Ereignishistorie

Der komplette digitale Faden jedes Objekts. Grundlage für Traceability und Produktpass.

„Der digitale Zwilling ist kein Projekt. Er ist das, was übrig bleibt, wenn Ihr Betrieb läuft."
Standards & Regulatorik

Verwaltungsschale, Produktpass, Traceability: Die Regulatorik verlangt genau die Daten, die Sie ohnehin erzeugen.

AAS · IDTA

Verwaltungsschale

Offener Standard für den interoperablen digitalen Zwilling. Seconity liefert AAS-konforme Submodelle direkt aus dem operativen Betrieb.

EU ESPR

Digital Product Passport

Der DPP wird schrittweise verpflichtend. Die Datenspur entsteht als Nebenprodukt jeder automatischen Erfassung. Heute manuelle Schritte eliminieren – morgen DPP-ready.

GS1 EPCIS

Traceability

Standardkonforme Events, die Kunden, Lieferanten und Auditoren verstehen. Der Zwilling endet nicht am Werkstor.

Wofür Sie ihn nutzen

Heute und in drei Jahren.

AI-Agenten

Über MCP greifen Agenten direkt auf den Zwilling zu – und arbeiten mit der Gegenwart statt mit Exporten.

Simulation & What-if

Umplanungen auf Basis realer Zustände durchspielen, bevor sie teuer werden.

Predictive Maintenance

Nutzungsprofile, Laufwege und Zustandshistorien aus physischer Erfassung.

Autonome Flotten

AMRs brauchen ein Echtzeit-Bild ihrer Umgebung – inklusive Objekten ohne Funkmodul.

Liefertreue-Prognose

Aus Ist-WIP wird sichtbar, welcher Termin kippt – bevor er kippt.

Audit & Rückverfolgbarkeit

Lückenloser digitaler Faden. Für regulierte Industrien Pflicht, nicht Kür.

Abgrenzung

Zwei Arten von Zwillingen. Nur eine kennt Ihre Halle.

Datenquelle
CAD, Stammdaten, manuelle Pflege
Automatische Erfassung des laufenden Betriebs
Aktualität
Stand: letztes Pflege-Update
Echtzeit, Sekundentakt
Aufbauaufwand
Eigenes Projekt, Monate bis Jahre
Nebenprodukt der Use Cases
Pflegeaufwand
Dauerhaft, manuell
Keiner – der Betrieb pflegt ihn
Tauglich für AI & Autonomie
Eingeschränkt: rechnet mit Vergangenheit
Ja: rechnet mit Gegenwart
ROI
Indirekt, langfristig
Ab dem ersten Use Case, in 6–14 Monaten
Nächster Schritt

Heute ROI. Und nebenbei entsteht Ihr digitaler Zwilling.

Architektur, Datenmodell und der Weg vom ersten Use Case zum lebendigen Zwilling – mit Praxisbeispielen aus der diskreten Fertigung.